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Glaskörpertrübungen |
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Der Glaskörper, der in der Jugend das Innere des Augapfels komplett ausfüllt, schrumpft im Lauf des Lebens und sinkt im Auge nach unten. Er hängt jetzt ähnlich einer Hängematte im Auge und bewegt sich hin und her.
Verdichtungen des Glaskörpers, die vorher nicht zu sehen waren, sind jetzt in die Mitte des Augapfels gelangt und können als bewegliche Trübungen wahrgenommen werden. Man nennt diese Trübungen auch „mouches volantes“ = fliegende Mücken.
Solche Trübungen kann fast jeder beim Blick auf eine weiße Wand oder gegen den Himmel bei sich selbst feststellen. Sie sind harmlos und stören meist nicht sehr. Fühlt sich jemand aber durch die Glaskörpertrübungen stark gestört, kann man etwas tun.
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Behandlung bei Glaskörpertrübungen |
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Werden Glaskörpertrübungen als sehr störend wahrgenommen, kann der Glaskörper ganz oder teilweise entfernt werden. Über kleine, nur 1 mm große Schnitte in der Augenwand geht der Operateur mit einer Art Fräse (Vitrektor) in das Augeninnere ein, der Glaskörper wird damit abgetragen und abgesaugt.
Der fehlende Glaskörper muss nicht ersetzt werden. Er gleicht einem Fisch der in einem Aquarium schwimmt, nach seiner Entfernung wird das Aquarium, also das Auge, lediglich wieder mit Wasser aufgefüllt. |
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